Liechtenstein ist klein, und darin liegt sein Beitrag zur Österreichischen Schule.
Wo grosse Staaten zur Zentralisierung neigen, hat sich hier ein fürstlich verfasstes, dezentrales Gemeinwesen gehalten, das als letztes Überbleibsel feudalerer Zeiten teils sogar die Schweiz überflügelt.
Der Alpenraum brachte eine Hochvertrauenskultur mit niedriger Zeitpräferenz hervor, jene Grundlage des Wohlstands, die Wilhelm Röpke am freien Alpenbauern rühmte. Den theoretischen Ausbau lieferten andere: Gottfried von Haberler, dessen Namen die jährliche Konferenz der ECAEF in Vaduz trägt, und Hans-Hermann Hoppe mit dem Gedanken der „tausend Liechtensteins“.
In Vaduz pflegt die European Center of Austrian Economics Foundation diese Tradition bis heute. mises.li knüpft daran an und stellt der gemeinsamen Datenbank von mises.at den Kleinstaat und die Dezentralität voran.
mises.li öffnet denselben Bestand wie mises.at. Ein Einstieg über Kleinstaat, Dezentralität und den Alpenraum:
Aus der Bibliothek, gelegentlich
Ein ruhiger Newsletter über neu erschlossene Werke, Beiträge und Podcast-Gespräche. Selten, nie aufdringlich.
„Liechtenstein, als letztes Überbleibsel feudalerer Zeiten, überflügelt teils sogar die Schweiz.“




